Ptsd-symptome nach plötzlichen herz-ereignissen mit erhöhtem mortalitätsrisiko assoziiert


Ptsd-symptome nach plötzlichen herz-ereignissen mit erhöhtem mortalitätsrisiko assoziiert

Bei Patienten, die nach einem plötzlichen Herzereignis implantierbare Herzdefibrillatoren erhalten, besteht eine höhere Todeswahrscheinlichkeit innerhalb von fünf Jahren, wenn sie Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung nach einem am 3. November 2008 veröffentlichten Bericht erfahren Archiv der allgemeinen Psychiatrie , Eine der JAMA / Archive Zeitschriften.

Wenn eine lebensbedrohliche Herzerkrankung schwerwiegend ist und akuten Beginn, wie ein Fall von Herzinfarkt oder Herzstillstand, kann sogar das Überleben erhebliche Bedrängnis für den Patienten verursachen. Als Ergebnis haben viele Patienten Symptome, die auf eine Diagnose der posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) einschließlich intensiver Angst, schmerzhafte aufdringliche Erinnerungen und Hyperarousal, die ein Zustand der internen Spannung aufgrund der Kampf-oder-Flug-Antwort ist, zeigen. Nach dem Artikel wird PTSD zwischen 8% und 20% aller Patienten mit akuten Koronarsyndromen und um 27% bis 38% der Herzstillstand Hinterbliebenen entwickelt.

Um die Auswirkungen der PTSD auf diese Patienten zu untersuchen, untersuchten Karl-Heinz Ladwig, Ph.D., MD, der Technischen Universität München, München und Helmholtz Zentrum Nationale Forschungsstelle für Umweltgesundheit, Neuherberg, Deutschland und Kollegen 211 Patienten Erhielten implantierbare Herzdefibrillatoren nach einem Herzereignis im Jahr 1998. Die Themen wurden durchschnittlich 27 Monate nach der Umsetzung befragt. Die weitere Verfolgung wurde mit Hilfe von medizinischen Aufzeichnungen, Telefoninterviews, Familienmitgliedsbefragungen und Sterbeurkunden bis März 2005 fortgesetzt.

Insgesamt 38 Patienten berichteten über Symptome einer schweren PTSD. In einer durchschnittlichen fünfjährigen Folgeperiode starben 30,6% (45) Patienten - darunter 29% der Patienten mit niedrigen oder moderaten PTSD-Symptomen (32 von 109) und 34% der Patienten mit hohen Niveaus dieser Symptome (13 von 38). Die Autoren betonen diesen Zusammenhang: "Unsere Ergebnisse liefern einen direkten Beweis für einen unabhängigen Einfluss von PTSD-Symptomen auf tödliches Ergebnis bei diesen Patienten", schreibt sie. "Das Erleben von PTSD-Symptomen verlieh ein 2,4-faches langfristiges alters- und geschlechtsbereinigtes Mortalitätsrisiko Für Patienten mit implantierbaren Herzdefibrillatoren."

Brustschmerzen und andere Herzsymptome waren häufiger bei Patienten mit PTSD als die ohne. Klinische Merkmale wie die Defibrillatorfunktion, die oft die Überlebensunterschiede berücksichtigen, waren zwischen den beiden Gruppen ähnlich. Die Autoren bemerken, dass dies ein Einfluss der Wahrnehmung sein kann: "Daher kann die wahrgenommene Schwere eher als die objektive Schwere einer Herzkrankheit, wie sie durch kardiale Kriterien bestimmt wird, mit PTSD assoziiert sein."

Die Autoren stellen fest, dass mehr Forschung erforderlich ist, um diese Assoziation zu verstehen: "Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die Verhaltens- und biologischen Wege zu beurteilen, bei denen posttraumatische Maladaptation bei Patienten mit implantierbaren Herzdefibrillatoren zum überschüssigen Mortalitätsrisiko beiträgt." Zum Beispiel könnten die medizinischen Maßnahmen in der Herzversorgung, wie Rezepte, "traumatische Erinnerungen" für Patienten mit PTSD verursachen. Eine mögliche künftige Aktion könnte sein, diese Aktionen zu ignorieren oder zu vermeiden.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass psychosoziale Betreuung für Patienten mit implantierbaren Herzdefibrillatoren notwendig ist. "Die Ergebnisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit einer routinemäßig angewandten umfassenden und interdisziplinären psychosozialen Nachsorge für Patienten mit implantierbaren Herzdefibrillatoren." Sie gehen fort: "Obwohl das ernste Sterblichkeitsrisiko von PTSD bei Patienten mit implantierbaren Herzdefibrillatoren weiter untersucht werden muss, bevor feste Empfehlungen gemacht werden können, ist das Screening auf PTSD-Symptome bei Patienten mit implantierbaren Herzdefibrillatoren wahrscheinlich klinisch vorteilhaft und die Behandlung in ausgewählten Patienten sollten versucht werden."

Posttraumatische Belastungssymptome und vorhergesagte Mortalität bei Patienten mit implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren

Ergebnisse aus dem zukünftigen Leben mit einer implantierten Kardioverter-Defibrillator-Studie

Karl-Heinz Ladwig, PhD, MD; Jens Baumert, PhD; Birgitt Marten-Mittag, PhD; Christof Kolb, MD; Bernhard Zrenner, MD; Claus Schmitt, MD

Arch Gen Psychiatrie. 2008; 65 (11): 1324-1330.

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Abschnitt Probleme Auf Medizin: Psychiatrie