Orale antikoagulation behandlung selbstüberwachung besser als konventionelle pflege bei der vermeidung von blutgerinnseln


Orale antikoagulation behandlung selbstüberwachung besser als konventionelle pflege bei der vermeidung von blutgerinnseln

Eine Meta-Analyse veröffentlicht Online First in Die Lanzette Zeigt, dass Patienten, die ihre Blutverdünnung (orale Antikoagulation) Therapie mit Vitamin K-Antagonisten (VKA), wie Warfarin, überwachen, fast das Risiko der Entwicklung thromboembolischer Ereignisse wie Schlaganfall, tiefe Venenthrombose und Herzinfarkt im Vergleich zu denen, die erhalten, überwachen Traditionelle Pflege

Etwa 1 Million Menschen in Großbritannien sind für die orale Antikoagulationstherapie geeignet, und in Europa nehmen über 4 Millionen Patienten eine langfristige orale Antikoagulation für Zustände wie Herzrhythmusstörungen, künstliche Herzklappen oder mit einer früheren Blutgerinnselgeschichte ein. Wenn die Bevölkerung altert, wird die Nachfrage nach oralen Antikoagulantien voraussichtlich dramatisch ansteigen.

Jeder Patient reagiert unterschiedlich auf die gleiche VKA-Dosis. Da der therapeutische Bereich für VKA begrenzt ist, ist es notwendig, das Blut des Patienten regelmäßig zu überwachen und ggf. die Dosis anzupassen, um eine übermäßige Antikoagulation zu verhindern, die zu größeren Blutungen führen kann, oder eine unzureichende Antikoagulation, die dazu führen kann, dass Patienten potenziell tödliche Blutgerinnsel entwickeln Dass diese Medikamente verhindern sollen.

Es ist bequemer für Patienten, sich selbst zu überwachen, da es die Qualität der Antikoagulation verbessern kann, und dennoch Selbsttests, bei denen sich die Patienten mit einer von einem Arzt durchgeführten Dosierungsanpassung sowie Selbstmanagement, wenn sie sich selbst testen und sich selbst testen Ihre eigene Dosierung anzupassen, bleibt sowohl in als auch zwischen den Ländern uneinheitlich, von nur 1% der Patienten in den USA bis zu 20% der Patienten auf Antikoagulanz-Therapie in Deutschland.

Studienführer Carl Heneghan, von der University of Oxford, UK, wollte mehr Beweise für die Vorteile der Selbst-Monitoring. Sie kombinierten einzelne Patientendaten aus 11 randomisierten Studien, die die Selbstüberwachung der oralen Antikoagulation mit konventioneller Pflege verglichen haben.

Heneghan und sein Team schätzten die Wirkung der Selbstüberwachung auf das erste große Blutungsereignis, das erste thromboembolische Ereignis und die Todeszeit in wichtigen Patientenuntergruppen wie ältere Menschen und solche mit Vorhofflimmern, ein gemeinsamer und signifikanter Risikofaktor für Schlaganfall und solche Mit einer mechanischen Herzklappe.

Sie entdeckten, dass insgesamt die Selbstüberwachung das Risiko von thromboembolischen Ereignissen um 49% gegenüber der traditionellen Versorgung verringerte, aber entdeckte, dass die Rate der Blutungskomplikationen in beiden Gruppen vergleichbar war. Sie stellten auch fest, dass die Selbstüberwachung keine wesentliche Auswirkung auf die Mortalität hatte.

Sie bemerkten, dass die Vorteile der Selbstüberwachung in jenen unterhalb des 55-Jährigen beträchtlich waren, die eine über 60% ige Chance hatten, ein thromboembolisches Ereignis zu haben, und bei Patienten mit einer mechanischen Herzklappe, deren Risiko halbiert wurde.

Bezeichnenderweise stellten sie fest, dass die Selbstüberwachung die Mortalität verringerte und keine Komplikationen bei alten Patienten aufwirft, die ein hohes Risiko für große Blutungen darstellen, was darauf hindeutet, dass das Alter nicht als Faktor verwendet werden sollte, um festzustellen, ob eine Person, wenn sie zur Selbstverwaltung berechtigt ist.

In einer abschließenden Aussage sagen die Autoren:

"Selbstüberwachung und Selbstmanagement der oralen Koagulation ist eine sichere Option für geeignete Patienten aller Altersstufen. Den Patienten sollte auch die Möglichkeit angeboten werden, ihre Krankheit mit einer geeigneten Gesundheitsversorgung als Back-up selbst zu verwalten."

Paul Alexander Kyrle und Sabine Eichinger von der Medizinischen Universität Wien in Wien, Österreich, kommentieren:

"Selbst-Management (anstatt Selbsttest) der Behandlung mit Vitamin-K-Antagonisten sollte Patienten mit mechanischen Herzklappen angeboten werden, vor allem für diejenigen, die jünger als 55 Jahre sind. Allerdings sehen wir keinen Platz für die Selbstüberwachung in anderen Bereichen Von dieser Behandlung mit Ausnahme von einzelnen Patienten, für die der Zugang zu Routine üblichen Antikoagulation Pflege eingeschränkt ist."

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