Menschen mit niedrigem vitamin d leben kürzer leben


Menschen mit niedrigem vitamin d leben kürzer leben

Forscher in Österreich und Deutschland fanden heraus, dass Menschen, die ein niedriges Vitamin D haben, eher eine kürzere Lebensdauer haben als Menschen, die es nicht tun. Weitere Untersuchungen wären nötig, um herauszufinden, ob unzureichendes Vitamin D tatsächlich den frühen Tod verursacht hat, sagte die Forscher, da ihre Studie nicht dazu bestimmt war, Ursache zu begründen, aber sie waren vorsichtig optimistisch über einen Kausalzusammenhang.

Die Studie wird in der 23 - Juni - Ausgabe veröffentlicht Archiv der Inneren Medizin Und ist die Arbeit von Lead-Autor Dr. Harald Dobnig von der Universität Graz in Österreich und Kollegen.

Dobnig und Kollegen folgten 3.258 männlichen und weiblichen Patienten mit einem Durchschnittsalter von 62 für fast 8 Jahre. Die Patienten wurden von 1997 bis 2000 auf eine Herzuntersuchung (Koronarangiographie) verwiesen.

Die Forscher analysierten die Ebenen von zwei Arten von Vitamin D (25-Hydroxyvitamin D und 1,25-Dihydroxyvitamin D) in Blutproben, die bei der Einschreibung (Baseline) im Vergleich zu Todesfällen aufgrund von Herz-Kreislauf-und alle Ursachen.

Die Ergebnisse zeigten, dass:

  • 737 Patienten (22,6 Prozent) starben, darunter 463 Todesfälle von Herz-Kreislauf-Ursachen bei einem medianen Follow-up von 7,7 Jahren.
  • Patienten, deren Baseline-25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel unterhalb des Mittelpunkts der Gruppe (die unteren 2 Quartile) waren, waren ein signifikant höheres Todesrisiko sowohl von Herz-Kreislauf- als auch von allen Ursachen.
  • Die Wirkung blieb die gleiche, wenn die Forscher kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Patienten mit verschiedenen Ebenen der körperlichen Aktivität, andere Krankheiten oder koronare Herzkrankheit beseitigt.
  • Die Zahlen für 1,25-Dihydroxyvitamin D zeigten ähnliche, aber leicht schwächere Effekte.
  • Niedrige Mengen an 25-Hydroxyvitamin D korrelierten ebenfalls signifikant mit Blutspiegelindikatoren von Entzündungen wie C-reaktivem Protein und oxidativer oxidativer Schädigung der Zellen.
Dobnig und Kollegen folgerten:

"Niedrige 25-Hydroxyvitamin-D- und 1,25-Dihydroxyvitamin-D-Spiegel sind unabhängig mit all-cause und kardiovaskulärer Sterblichkeit assoziiert. Eine kausale Beziehung ist noch nicht durch Interventionsversuche mit Vitamin D nachgewiesen worden."

Allerdings haben sie vorsichtig vorgeschlagen, dass, während diese Studie nicht beweisen, ein Kausalzusammenhang, zusammen mit Beweisen aus anderen Studien ist es möglich, dass Vitamin D reduziert das Risiko der Atherosklerose [Verengung der Arterien] und andere Herz-Kreislauf-Probleme.

Sie schlugen vor:

"Basierend auf den Ergebnissen dieser Studie kann ein Serum-25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel von 20 Nanogramm pro Milliliter oder höher für die Aufrechterhaltung der allgemeinen Gesundheit empfohlen werden."

Die Journal-Redakteure schlugen auch vor, dass dies zwar nicht beweisen würde, dass das niedrige Vitamin D das höhere Sterblichkeitsrisiko verursacht hat, es schien "biologisch plausibel zu sein und in das vergrößerte Bild von Nebenwirkungen zu passen, die sich mit suboptimalen Vitamin-D-Status entwickeln können".

Die Forscher schrieben in ihren Hintergrundinformationen, dass die jüngsten Schätzungen darauf hindeuteten, dass 50 bis 60 Prozent der älteren Menschen auf der ganzen Welt nicht genug Vitamin D in ihren Körpern haben und die Situation für jüngere Menschen ist nicht ganz anders.

Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, dass ein geringer Vitamin D-Gehalt mit Stürzen, Frakturen, Krebs, Immunsystemproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hohem Blutdruck verbunden ist. Diese Effekte sind vermutlich auf 1,25-Dihydroxyvitamin D zurückzuführen, das im Körper hergestellt und auch aus 25-Hydroxyvitamin D umgewandelt wird.

Anfang dieses Monats berichteten die Ermittler von der Dana-Farber und der Harvard School of Public Health, dass höhere Vitamin-D-Werte mit einem niedrigeren Risiko des Todes von Darmkrebs verbunden waren.

"Unabhängige Assoziation von niedrigem Serum 25-Hydroxyvitamin D und 1,25-Dihydroxyvitamin D Ebenen mit all-Cause und Herz-Kreislauf-Mortalität."

Harald Dobnig; Stefan Pilz; Hubert Scharnagl; Wilfried Renner; Ursula Seelhorst; Britta Wellnitz; Jürgen Kinkeldei; Bernhard O. Boehm; Gisela Weihrauch; Winfried Maerz

Bogen Intern Med 2008, 168 (12): 1340-1349.

Vol. 168 Nr. 12, 23. Juni 2008

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Quellen: Journal Abstract, JAMA Statement.

Warum DEIN KÖRPER kein Vitamin D aufnimmt - 5 Faktoren! (Video Medizinische Und Professionelle 2020).

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